IN PUNK WE TRUST

Unterste Schublade Konzert mit:

• FLUTEN (Post-Hardcore aus Hamburg)
www.fluten.org

• LOSER YOUTH (Punk/HC aus Hamburg)
http://loseryouth.blogsport.de

• SNARG (Synthie-HC aus Hannover)
youtube.com/watch?v=3lCDm16RpHI

• VAN BEEK (Post Punk aus Bremen)
vanbeekmusic.com

….und veganem Essen!

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Bisherige Veranstaltungen

bisherigeflyer

Fight facism – Die Zeckenrapparty(Alhambra/21.11.14)

So nun ist es so weit, unsere erste Veranstaltung findet statt. Unterste Schublade feiert damit ihr Debüt im Veranstaltungsbereich. Wir hoffen euch zahlreich begrüßen zu dürfen, mit euch zu feiern und eine gute Zeit zu verbringen. Es wird auch lecker Essen geben. Wenn das kein Grund ist, mit uns einen netten Abend zu verbringen… dann wissen wir auch nicht!

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Rest in pieces – Die Horrorparty (Alhambra/13.12.14)

Sooo…. die Anstrengungen der ersten Veranstaltung sind überwunden und wir möchten uns bei allen Besucher/innen und beteiligten Personen bedanken.

Nun geht es für uns und für euch in die zweite Runde. Um euch das Fürchten zu lehren, werden wir uns jegliche Körperteile abreißen, zerhacken und verstümmeln lassen, denn wir werden alles geben euch am 13.12.2014, ab 22 Uhr zu erschrecken, auch wenn wir danach nicht mehr in der Lage sind uns am Arsch zu kratzen, weil unsere Hände als Deko in der Bowle landen werden. Motto und Name der Party lautet „Rest in PieceS“, wer oder was sich in Stücken wieder findet, wird sich in dieser Nacht noch herausstellen.
Die einen oder anderen Extremitäten werden beim Tanzen bestimmt auf der Fläche stehen gelassen, jedoch übernehmen wir für verloren gegangene Körperteile keine Haftung. Um euch zu motivieren eure Gliedmaßen zu entledigen, wird Punk, Dark Wave und 80’s Musik gespielt.

Hinzukommt wieder ein gruseliges, nahrhaftes veganes Buffet und ein Cocktailstand!

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New Years Punk (Alhambra/10.1.15)

Antirepressions – Solikonzert mit

• Wegweiser aus Ostfriesland •

• Nebenwirkung aus Bremen •

• No Respite aus Dortmund •

• Wirrsal aus Lübeck •

Dazu gibts leckeres, veganes Essen!

Aufgrund zweier, kürzlicher Verurteilungen, zu je 750€, ist dies ein Antirepressions – Solikonzert.

Was geschehen ist?
Auf der Wagenburgdemo, im Oktober 2013, versuchte ein unangemeldeter Demonstrationszug von etwa 160 Personen in die Lange Straße (Innenstadt) hineinzulaufen. Mit aggressivem Schubsen – sowie Schlägen ins Gesicht – verhinderte die Polizei dies. Nach dem ersten Versuch war die Situation für kurze Zeit ruhig. Dann gingen die Polizist_innen, ohne ersichtlichen Grund, wieder auf die Spitze des Demonstrationszuges los. Anschließend ging die Demo weiter bis zum Schlossplatz.

Einige Monate nach diesem Zwischenfall bekamen zwei, offensichtlich willkürlich ausgewählte Teilnehmer_innen, eine Vorladung von der Polizei. Sie seien des Landesfriedensbruches und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte beschuldigt.

Wenig später folgten Strafbefehle von der Staatsanwaltschaft.

Nachdem Widerspruch eingelegt wurde kam es, ein Jahr nach der Demonstration, zur Gerichtsverhandlung.
Als Zeuge war u.a. der Polizeipräsident Johann Kühme geladen, der betonte wie stressig diese unkontrollierbare Situation für die jungen Beamt_innen gewesen sei. Eine Gefährdung der Öffentlichkeit wäre auf Grund der Personenanzahl vorhanden gewesen, wäre die Demo in die Innenstadt gelangt.

(Anm. d. Verf.: Die gesamte Aktion dauerte 5 Minuten. Auch ist anzumerken, dass der CSD jedes Jahr durch die Innenstadt läuft und diese Demonstration mehrere tausend Teilnehmer_innen hat).

Beweismaterial, wie Videos, entlastete die Angeklagten, doch die Staatsanwaltschaft und der Richter dramatisierten das Geschehen und betonten die starke Aggressivität der Masse, wobei sie über offensichtliche Gewalt der Polizist_innen hinweg sahen. Des Weiteren wurden höhere Strafen angedroht, falls die Angeklagten ihren Widerspruch nicht zurücknehmen würden.

Weitere Kritik:
Einer der beiden Angeklagten hatte zum Zeitpunkt der „Tat“ das 20 Lebensjahr noch nicht vollendet, hätte dementsprechend nach Jugendstrafrecht behandelt werden müssen, was die Jugendgerichtshilfe bestätigte.

Der Richter ignorierte dies mit der Begründung, dass man mit 20 Jahren erwachsen genug sei, zumal der Angeklagte eine Ausbildung mache.
Es wurde während der Verhandlung immer wieder betont, dass die Tat der Einzelnen nicht im Mittelpunkt stehe, sondern ihr Handeln aus der Masse (20-30 Personen) heraus erfolgte.

Hier wird erneut deutlich, wie die Justiz die Einschränkungen der Demonstrationsfreiheit rechtfertigt. Es scheint ihnen vollkommen egal zu sein, wer am Ende verurteilt wird, Hauptsache es ist eine_r von „denen“.

Auch wurde deutlich wie machtlos die Beschuldigten sind, wenn der Richter nur sieht was er will.

Der Erlös des Konzertes geht an die beiden Verurteilten!